Im Zuge der Sanierungsarbeiten am T-Damm sollen über 200 Bäume gefällt werden. Weitere 100 Bäume sind durch Schäden infolge der Bauarbeiten bedroht. Dabei sind 90 % dieser Bäume gesund. 620 Haushalte am T-Damm sind den Bauarbeiten und dem Verkehr künftig ohne grünen Schutz ausgesetzt. Der T-Damm gehört zu den heißesten Orten Berlins. Berlin zählt zu den Städten in Deutschland mit der höchsten Feinstaub- und NO₂-Belastung. Bäume und Stadtnatur zählen zur kritischen Infrastruktur. Ihr ökologischer Wert, Kühlleistung, Feinstaubbindung, Lärmschutz und Schutz vor Extremwetter, ist unersetzbar – ihr Ersatz dauert zwei Generationen!
Wärmebild, das die Temperaturunterschiede zwischen baumbestandenen und unbeschatteten Straßenabschnitten zeigt
Nicht alle Bäume können gerettet werden – aber diese 70 schon!
Zur Sanierung der Wasserleitungen müssen ca 11 Bäume gefällt werden. Auch für die Sanierung der U-Bahntunnel sollen weitere 100 Bäume weichen, darunter die großen Platanen auf der Seite zum Tempelhofer Feld, wenn die BVG die Tunnelabdichtung nicht von innen vornimmt.
Retten können wir aber die ca. 70 Bäume auf dem Mittelstreifen. Sie sind gesund, zwischen 20–60 Jahre alt und können erhalten bleiben.
Warum sollen sie trotzdem gefällt werden? Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten plant der Senat, die Fahrspuren für 20. Mio € zu verbreitern. Dafür sollen die Bäume auf dem Mittelstreifen gefällt werden. Der Bezirk hält dagegen.
Die bestehende Spurbreite ist zulässig.
Die Unfallstatistik zeigt vor allem leichte Unfälle.
Schmalere Fahrspuren bremsen den Verkehr und erhöhen die Sicherheit.
Die Fahrbahn könnte auch ohne Veränderung des Mittelstreifens breiter werden.
Bildquelle: BaumEntscheid / Heinrich Strößenreuther und KI-generiert
Komm zur DEMO am 2.7.26 (Donnerstag), 18 Uhr, T-Damm, Nähe Eingang zum Feld S-Tempelhof
Aufruf zur Baum-Demo am 2. Juli
Im Zuge der Sanierungsarbeiten am T-Damm sollen über 200 Bäume gefällt werden. Weitere 100 Bäume sind durch Schäden infolge der Bauarbeiten bedroht. Dabei sind 90 % dieser Bäume gesund. 620 Haushalte am T-Damm sind den Bauarbeiten und dem Verkehr künftig ohne grünen Schutz ausgesetzt. Der T-Damm gehört zu den heißesten Orten Berlins. Berlin zählt zu den Städten in Deutschland mit der höchsten Feinstaub- und NO₂-Belastung. Bäume und Stadtnatur zählen zur kritischen Infrastruktur. Ihr ökologischer Wert, Kühlleistung, Feinstaubbindung, Lärmschutz und Schutz vor Extremwetter, ist unersetzbar – ihr Ersatz dauert zwei Generationen!
Nicht alle Bäume können gerettet werden – aber diese 70 schon!
Zur Sanierung der Wasserleitungen müssen ca 11 Bäume gefällt werden. Auch für die Sanierung der U-Bahntunnel sollen weitere 100 Bäume weichen, darunter die großen Platanen auf der Seite zum Tempelhofer Feld, wenn die BVG die Tunnelabdichtung nicht von innen vornimmt.
Retten können wir aber die ca. 70 Bäume auf dem Mittelstreifen. Sie sind gesund, zwischen 20–60 Jahre alt und können erhalten bleiben.
Warum sollen sie trotzdem gefällt werden? Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten plant der Senat, die Fahrspuren für 20. Mio € zu verbreitern. Dafür sollen die Bäume auf dem Mittelstreifen gefällt werden. Der Bezirk hält dagegen.
Komm zur DEMO am 2.7.26 (Donnerstag), 18 Uhr, T-Damm, Nähe Eingang zum Feld S-Tempelhof
von BaumEntscheid e.V. / Futur:ista e.V.